Workshop für Personen mit migrantischem Bezug zum osteuropäischen Raum
„Kundentreffpunkt“ Altona, Ehrenbergstraße 59, 22767 Hamburg
Strukturellen und Alltagsrassismus und (extrem) rechte Einstellungen und Organisationen gibt es in Deutschland nicht nur in der sogenannten Mehrheitsgesellschaft, sondern auch in postmigrantischen Communitys. Das bekannteste Beispiel sind die sogenannten „Grauen Wölfe“, eine türkisch-nationalistische Gruppierung. Weitere (extrem) rechte Einstellungen existieren innerhalb von Communitys, die migrantische Bezüge zum osteuropäischen und postsowjetischen Raum haben. Anhänger*innen dieser Gruppen können einerseits selbst von (extrem) rechten Zuschreibungen durch die Mehrheitsgesellschaft betroffen sein, andererseits aber auch menschenfeindliche Einstellungen vertreten. Wie lässt sich gut über solche Einstellungen sprechen und wie können wir reagieren, wenn sie in der Familie, bei der Arbeit oder in Freundschaften etc. vorhanden sind?
In diesem Workshop möchten wir einen Raum geben, um über Erfahrungen mit rechten Einstellungen und Aussagen im eigenen Umfeld zu sprechen und zu diskutieren. Wir wollen über Herausforderungen und Fallstricke in der Auseinandersetzung mit den Phänomenen sprechen und Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft erarbeiten.
Der Workshop wird von perspek’tif:a durchgeführt und ist die letzte Veranstaltung einer Reihe zu den Themen Antislawismus und Anti-Osteuropäischer Rassismus in Kooperation mit Hamburg Vernetzt gegen Rechts. Wir laden insbesondere Personen mit eigenen migrantischen Bezügen zum osteuropäischen Raum zu diesem Workshop ein.
Der Workshop ist kostenlos und die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt. Wir bitten daher um eine verbindliche Anmeldung unter perspektifa@cjd.de
Eine Kooperationsveranstaltung von perspek’tif:a & Hamburg vernetzt gegen Rechts